Was Sie als Kunde davon haben, wenn Sie Bio-Ware
kaufen und warum wir uns für BIO entschieden haben!
Wenn man sich mit dem Thema erst einmal Beschäftigt dann geben
einem die Informationen die man bekommt schon sehr zu denken.
So zum Beispiel sind Europaweit rund 500 verschiedene Pestizide
zugelassen, rund 200 davon auch in Deutschland. Wer aufmerksam die
Medienberichte verfolgt wird jedes Jahr wieder auf Meldungen über
Pestizidbelastungen verschiedenster landwirtschaftlicher Produkte
stoßen. In 2004 waren es die Trauben und Paprika, die uns
Bio-Händlern erfreuliche Umsatzzuwächse bescherten. Davor BSE,
Vogelgrippe, der Nirofenskandal, und alle Jahre wieder: Erdbeeren.
Im März 2005 waren über 97% (!!!) der bei den großen Discountern
erhältlichen Früherdbeeren Pestizid belastet, viele davon mit mehr
als einem Stoff.
Aber auch so alltägliche Artikel wie Äpfel sind betroffen. So waren in 2004 bei einer Untersuchung von Ökotest von 25 Apfelproben der gängigsten Sorten nur vier pestizidfrei, darunter beide Bio-Proben. In den übrigen 21 Proben fanden sich Rückstände von 17 verschiedenen Pestiziden, oft mehrere in einer Probe. Zwölf davon waren in Deutschland nicht mal zugelassen.
Geniessen Sie pure Natur ohne Pestizide und Chemie. Für ein naturbewusstes und gesundes Leben.
Warum Bio?
Die Motivation, Bio-Produkte zu kaufen, ist oft sehr verschieden. Sie ist häufig geprägt durch den Umweltschutzgedanken und den gesundheitlichen Aspekt, verbunden mit einer hohen Qualität der Bio-Produkte
Eine auf fünf Jahre angelegte Studie der Untersuchungsämter
Baden-Württemberg prüft seit 2002 biologische und konventionell
erzeugte Produkte auf Pestizidrückstände. Das Ergebnis ist
eindeutig: Während die untersuchten Ökoprodukte zu 93% völlig
pestizidfrei waren und lediglich in 7% der Fälle Spuren aufwiesen,
waren bei den konventionell erzeugten Lebensmitteln lediglich 25%
frei von Pestiziden, 58% wiesen mehr oder weniger deutliche Spuren
auf und bei weiteren 17% wurden gar die Grenzwerte überschritten.
Sie hätten gar nicht verkauft werden dürfen.
Für uns als Kunden heißt das: Wenn Sie Ökoprodukte kaufen, erhalten
Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit unbelastete Lebensmittel, kaufen
Sie dagegen konventionelle Ware, so wird diese wahrscheinlich mehr
oder minder stark Pestizid belastet sein.
Pestizide können beim Menschen die unterschiedlichsten Erkrankungen verursachen, z.B. Allergien, Störungen des Zentralnervensystems, Krebs, Unfruchtbarkeit. Wussten Sie beispielsweise, dass Männer, die sich ökologisch ernähren, signifikant mehr und vitalere Spermien produzieren als Männer mit konventionellem Essverhalten? Der menschliche Körper speichert Schadstoffe im Fettgewebe, wo sie sich anreichern und eine tickende Zeitbombe sind, die jederzeit losgehen kann. Der Mensch wird plötzlich krank, entwickelt beispielsweise eine Allergie, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang feststellbar ist. Und das ist genau das Problem: Häufig fehlt der wissenschaftlich eindeutige Beweis für den Zusammenhang zwischen Erkrankung und Aufnahme von Pestiziden.
Selbst Gärtner und Landwirte, die im Berufsalltag oft unmittelbar
dem Einfluss von Pestiziden ausgesetzt sind, kämpfen meist
vergeblich mit den Berufsgenossenschaften um die Anerkennung einer
Berufskrankheit. Schon viele haben das Ende des Streits nicht mehr
erlebt.
Doch eigentlich sollte der gesunde Menschenverstand ausreichen, um zu verstehen, dass eine permanente Zufuhr selbst geringer Mengen eines Giftes (und nichts anderes sind die sog. Pflanzenschutzmittel) auf Dauer nicht gesund sein kann.
Tiere haben es da besser. Sie haben zwar weniger Hirn, aber viel mehr Instinkt. Bei einem bekannten Experiment wurden zwei Gruppen von Mäusen zwei Jahre lang separat gehalten. Die eine Gruppe erhielt nur Ökokörner, während die andere ausschließlich mit konventionell angebautem Getreide gefüttert wurde. Nach Ablauf dieser Zeit wurden beiden Gruppen beide Futtersorten zur freien Auswahl angeboten. Nach einer Woche bereits fraßen beide Gruppen nur noch das ökologisch angebaute Getreide.
Und, ganz nebenbei: Ökoprodukte schmecken häufig auch besser. Besonders signifikant ist der Unterschied bei Arten, die auf starke Düngung mit hohen Ertragssteigerungen reagieren, wie z.B. alle Kohlgewächse, insbesondere Weißkraut, Wirsing, Blumenkohl u.a. Kennen Sie den Geruch, wenn konventioneller Kohl gekocht wird? Es stinkt im ganzen Haus! Machen Sie mal einen leckeren Biokohl. Sie werden angenehm überrascht sein.
Zuerst stand die Idee
Wir sind ganz normale Anwohner dieses Kiezes. Wir haben unsere Lebensmittel in einem großen Supermarkt gekauft und waren durchweg unzufrieden. Es hat uns nicht geschmeckt, wir haben es als unverschämt teuer empfunden und wir wurden dort schlecht beraten.Nun sind wir seit 15 Jahren Gastronomen mit Leib und Seele, lieben gutes Essen und gesunde Lebensmittel und haben einen stark ausgeprägten Dienstleistungsgedanken. Es gibt hier unserem Blaumilchkanal in der Schivelbeiner Staße, ein prima Kiezlokal das alle kulinarischen Genüsse abdeckt.
So blieb sie Sehnsucht nach einem Geschäft mit gesunden und erschwinglichen Lebensmitteln und Kiezcharakter. Was lag dann also näher einen solchen hier zu integrieren.
Wir hoffen damit nicht nur uns einen gefallen getan zu haben.